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Systemdynamik & Evolution

Jedes geschlossene System strebt nach Unordnung (Entropie).

Softwaresysteme sind leider keine Ausnahme. Es ist daher entscheidend, Architekturen zu entwerfen, die diesem unvermeidbaren Verfall aktiv entgegenwirken, indem sie regelmäßig Veränderung als ein natürliches Phänomen akzeptieren.

Ein System, das sich nicht anpasst, wird zum Risiko. Daher ist Anpassungsfähigkeit eine entscheidende Qualität. Nur durch die Antizipation von Veränderung können Strukturen entstehen, die über Jahre hinweg stabil bleiben, ohne obsolet zu werden.

Modulare Architekturen sind resilient. Das Ziel ist die Entkopplung von Komplexität. Wie in biologischen Systemen müssen Teile austauschbar sein, ohne das Ganze zu gefährden. Das ist der Unterschied zwischen einem Monolithen und einem Ökosystem.

Durch die konsequente Anwendung von Techniken wie Domain-Driven Design, Data Meshes oder Mirco Services werden Problemstellungen präzise modelliert und flexibel gelöst. Die Technik folgt dem Problem, nicht umgekehrt.